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Neue Immobilie – Wohnung Nr. 5

by Christian

Schon lange wollte ich über meine Immobilien schreiben, aber es ist nie etwas daraus geworden. Aber gestern war ich dann doch mal wieder beim Notar. Es wird wohl die einzige Wohnung bleiben, die ich im Jahr 2020 erwerben werde. Und schuld daran ist nicht mal das Corona-Virus…

Begleite mich hier, von A wie „Ankauf“ bis Z wie „Zählerablesen“ 🙂 und lies, wie ich meine fünfte Wohnung gekauft, renoviert und vermietet habe. Dabei ist einiges noch Zukunftsmusik, denn die Schlüsselübergabe hat noch nicht stattgefunden.

Den Artikel möchte ich folgendermaßen aufteilen:

  • Teil 1 – Der Ankauf
  • Teil 2 – Die Finanzierung
  • Teil 3 – Notarvertrag
  • Teil 4 – Renovierung
  • Teil 5 – Vermietung
  • Teil 6 – Fazit

Kommen wir also hier zum ersten Teil. Viel Spaß beim lesen.

Teil 1 – Der Ankauf

Am 15.06 flatterte eine E-Mail über einen meiner Suchaufträge bei den bekannten Plattformen in mein E-Mail Postfach. In diesem Fall von immowelt. Auf den ersten Blick sah ich direkt: Ort, Größe, Baujahr etc. alles passte für mich. Leider nicht der Preis. Viel zu hoch. Ich habe eine Obergrenze bei den Quadratmetern für mich selber erstellt. Über 1500€ pro qm Wohnfläche schau ich mir nichts an. (Und auch 1500€ sind noch zu viel für die Städte und Orte, wo ich investieren möchte)

Im Rückblick muss ich sagen, war es reiner Zufall, aber wie der Zufall so will…. hab ich doch draufgeklickt. Flux landete ich auf der Anzeigenseite mit dem ersten Bild und dann …WOW. Was sah ich da? Verkauft wurde eine Wohnung im selben Komplex, in der ich schon eine Wohnung besitze. Und zwar meiner Meinung nach meine beste Wohnung. Mehr Informationen dazu würden also nicht schaden 🙂

Ich schrieb also direkt die Maklerin an und bittete um das Exposee, gerne mit weiteren Unterlagen und einem Besichtigungstermin.

Der Besichtigungstermin fand dann auch recht schnell statt. Ich war zu dieser Zeit recht flexibel und konnte mich mit der Maklerin schon am nächsten Tag treffen. Da die Wohnung nicht vermietet war, brauchten wir auch keine Rücksicht auf eine dritte Partei nehmen.

Beim Besichtigungstermin ging alles recht schnell. Es war der gleiche Schnitt, wie meine Eigentumswohnung, die ich schon in diesem Komplex besitze (ETW3), nur eine andere Etage.

Die Randdaten:

  • 62qm
  • 3 Zimmer
  • Badezimmer mit Wanne und Fenster
  • Gasetagenheizung
  • Kellerraum
  • Renovierungsbedürftig

Die Wohnung war inseriert für 98.000€. Viel zu hoch für meine Begriffe.

Da ich nun wusste, auf welcher Etage die Wohnung lag (und ich ja dort schon eine ETW in Besitz hatte), konnte ich über meine Unterlagen den derzeitigen Eigentümer ausfindig machen. In der Regel kommt man über den Makler nicht an den Eigentümer direkt heran, von daher war das für mich ein Glücksgriff.

Wir kamen telefonisch ins Gespräch, waren uns sympathisch und ich konnte herausfinden, das die Eigentümer aus Altersgründen verkaufen wollten. Sie wollten sich nicht weiter mit Mietern und Hausverwaltungen herumplagen.

Ausserdem konnte ich herausfinden, das die Eigentümerin gegenüber dieser Wohnung, diese für 70.000€ gekauft hätte.

Für mich wären 75.000€ das Höchstgebot gewesen und daher ging ich mit diesem Angebot bei der Maklerin ins rennen.

Was ich nicht so schön fand war, das die Maklerin kein Feedback zu meinem Gebot gab und nur lapidar schrieb: „Wir werden Ihr Gebot an die Verkäufer weiterleiten.“

Nach einigen Tagen hörte ich noch einmal nach und bekam als Antwort:

„Leider wurde die Wohnung an einen Verkäufer, der deutlich mehr geboten hat als Sie, verkauft. Mit freundlichen Grüßen“

Hmmm, schade, aber nachdem ich in diesem Jahr über 50 Wohnungen besichtigt hatte, war ich diese Antworten schon gewohnt.

Da der Artikel hier nicht zu Ende ist, kannst du dir denken, das es noch weiterging 😉 So kam es dann auch.

Zwei Monate später kam ein Anruf der Maklerin, die Wohnung würde wieder zum Verkauf stehen und wie mein Gebot nun aussehen würde?!

Ich finde das Vorgehen komisch und ließ mich nicht auf ein höheres Gebot ein. Meine Antwort:“Leider kann ich auch jetzt nicht mehr bieten. Ich kann Ihnen aber bei Zuschlag eine schnelle Abwicklung des Verkaufs anbieten. Auch kenne ich schon die Hausverwaltung und besitze dadurch schon einige Unterlagen.“ So in etwa sah meine Antwort aus.

Auch jetzt bekam ich von der Maklerin keine konkrete direkte Antwort. Nur, das Sie das Angebot wieder weiterreichen würden.

Von da an dauerte es wieder ca. zwei Wochen, bis endlich die positive Antwort von der Maklerin kam:“Ja, Sie erhalten den Zuschlag“.

Ich freute mich. Zwar ist der Preis nicht Top. Ca. 1200€ pro qm halte ich trotzdem für Ok. Ob die Bank das aber auch so seht, liest du im nächsten Beitrag.

Ich hoffe, der Artikel hat dir gefallen. Ein Update kommt hoffentlich in den nächsten Tagen.

Bis dahin, bleibt gesund.

Christian

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